Der Bau der Seilbahn

Die Goldeckseilbahn war beim Bau nur für den Sommerbetrieb vorgesehen. Die erste Teilstrecke von der Tal- zur Mittelstation wurde am 10. Juli 1960 vom Bundespräsidenten Dr. Adolf Schärf und Landeshauptmann Wedenig eröffnet. Einen Monat später, am 13. August 1960, nahm auch die 2. Teilstrecke von der Mittel- zur Bergstation den Betrieb auf. Für den Bau führte eine eigene Materialseilbahn vom Tal bis zur Bergstation.

Fakten & Mythen

Der Name „Goldeck“ steht in Verbindung mit örtlich begrenzten Vorkommen des Edelmetalls, das im 16. und 17. Jahrhundert sowie auch kurzzeitig im 18. und 19. Jahrhundert in der Goldeckgruppe – vorrangig im Bereich Siflitz-Guginock – sowie an einigen kleineren Stellen mit wechselndem Erfolg abgebaut wurde. Die Goldeckgruppe avancierte zeitweilen zu einem der bedeutendsten historischen Goldabbaustellen Mitteleuropas. Aber nicht nur Fakten, sondern auch vielzählige Sagen belegen die Herkunft des Namens unseres Hausberges. Die Sagenwelt berichtet hier aber von „baumstarken“ Goldadern, nach denen in früheren Jahrhunderten eifrig gesucht wurde. Die wohl bekannteste Sage handelt von Katharina von Salamanca, besser bekannt als Gräfin Salamanca, die ihr ganzes Hab und Gut in die Ruinen der Ortenburg und im Schloss Porcia einmauern ließ und alle Mitwisser beseitigte.

Vom Liftbau 1959 zur ersten Talfahrt 1960

1959 Bau der Pendelbahn
1960 Inbetriebnahme der ersten beiden Teilstrecken
1962 Inbetriebnahme des 1er-Sessellifts
1967 Inbetriebnahme des Moosboden-Lifts unterhalb der Bergstation
1969 Eröffnung des Bärnbiss-Lifts
1977 Eröffnung des Eggeralm-Lifts
1981 Inbetriebnahme des Gipfel-Lifts, Lift Stana Mandl und Lift Stana Alm & Eröffnung der Goldeckstraße
1989 Übernahme durch die heutige Strabag AG
1992-94 Erste Ideen für den Ausbau des Goldecks (neuer Zubringer, Nordabfahrt, Beschneiung, Parkplätze und Infrastrukturgebäude)

Die Bauphasen 1959 - 1994

Erweiterungen seit 2000

2001 Bau der Beschneiungsanlage inkl. Speicherteich
2002 Errichtung der Nordabfahrt inkl. Beschneiungsanlage
seit 2005 Intensive Bemühungen für den Ausbau am Goldeck
2009 Bau der neuen 6er-Sesselbahn „Skyliner“
2010 50 Jahre Sommerbetrieb am Goldeck
2011 Ausbau am Goldeck

  • 6er-Sesselbahn „Bärnbissbahn“
  • 8er-Kabinenbahn „Talbahn Goldeck“
  • Erweiterung der Beschneiungsanlage
  • Pistenerweiterungen
  • Parkplätze
2011/12 50 Jahre Winterbetrieb am Goldeck
2012 Eröffnung der neuen 8er-Kabinenbahn „Talbahn Goldeck“

  • Errichtung des Kinderlandes und des Snowparks
  • Errichtung Infrastrukturgebäude mit Skidepot für Wintersportgruppen, Skiverleih und Skiservice bei der Talstation der neuen Umlaufbahn
2013 Ausbau am Goldeck

  • Asphaltierung und Bepflanzung Parkplatz
  • Schirmbar Bergstation Talbahn
  • Erweiterung Snowpark
  • Fertigstellung Infrastrukturgebäude sowie der Aufenthaltsräume für Schülergruppen

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